Mit dem Modul 2 – Praxisseminar fand das gemeinsame Fachkundeseminar von JGHV Landesverband NRW e. V. und Landesjagdverband NRW e. V. für Lehrgangsleiter und stellvertretende Lehrgangsleiter von Hundeführerlehrgängen seinen erfolgreichen Abschluss.
Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen hierzu am Ramrather Hof in Rommerskirchen-Ramrath zusammen, um nach dem zuvor absolvierten theoretischen Teil nun die praktische Umsetzung in den Mittelpunkt zu stellen. Das Seminar richtete sich an den Teilnehmerkreis, der bereits Modul 1 – Theorie besucht hatte. Ziel war es, Orientierung zu geben, neue Perspektiven aufzuzeigen und praxisnahe Impulse für die tägliche Lehrgangsarbeit zu vermitteln.
An vier Stationen wurden zentrale Themen der jagdkynologischen Ausbildung behandelt. Im Fokus standen Lerntheorie und Gehorsam, alles rund um den Apport, der Aufbau von Schweißfährten und Stöbern sowie Schussaufbau und Impulskontrolle. Die Teilnehmer durchliefen die Stationen im Rotationsverfahren und konnten die Inhalte anhand praktischer Beispiele unmittelbar nachvollziehen.
Als Referentinnen und Referenten wirkten Wilma Maretsch, Ulrike Krüger-Mertens, Georg Benten und Pascal Johnen mit. Sie vermittelten nicht nur fachliches Wissen, sondern gaben auch wertvolle Anregungen, Methoden und frische Impulse für den Ausbildungsalltag in den Zucht- und Jagdgebrauchshundevereinen und Kreisjägerschaften.
Der Ramrather Hof sowie das benachbarte Revier Gut Muchhausen boten hierfür einen hervorragenden Rahmen. Unter praxisnahen Bedingungen konnten die unterschiedlichen Ausbildungssituationen anschaulich dargestellt und fachlich erläutert werden. Gerade der Wechsel zwischen Demonstration, Erklärung und Austausch machte den Seminartag für die Teilnehmer besonders wertvoll.
Mit dem Abschluss beider Module haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine fundierte Fortbildung durchlaufen, die sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Ausbildungsschwerpunkte umfasst. Behandelt wurden in Modul 1 unter anderem rechtliche Grundlagen, Tierschutz, Organisation und Gestaltung von Lehrgängen sowie Hundearbeit in den Medien. Modul 2 ergänzte diese Inhalte durch die praktische Arbeit in den Bereichen Gehorsam, Apport, Schweißarbeit, Stöbern, Schussaufbau und Impulskontrolle.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben: den Referentinnen und Referenten, den Organisatoren, den Helferinnen und Helfern sowie allen Unterstützern vor Ort. Ein besonderer Dank gilt der Gastgeberfamilie Decker vom Ramrather Hof, die mit ihrer Unterstützung und Gastfreundschaft wesentlich zum gelungenen Rahmen der Veranstaltung beigetragen hat.
Ein ganz besonderer Dank gilt außerdem den Hundeführerinnen und Hundeführern, die mit ihren Hunden die praktischen Übungen ermöglicht und damit einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Praxisseminars geleistet haben. Die Bereitschaft, mit den Hunden vor einem großen Auditorium zu arbeiten, zeugt von großer Passion, Arbeitsfreude und Wesensfestigkeit der vorgestellten Gespanne. Dies verdient großen Respekt und besondere Anerkennung.
Der JGHV Landesverband NRW und der Landesjagdverband NRW bedanken sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das große Interesse, die engagierte Mitarbeit sowie für die Rückmeldungen zur Veranstaltung. Die gesammelten Erfahrungen und das Feedback aus den Veranstaltungen sollen in die geplante Neuauflage und Weiterentwicklung des Seminarangebotes im Jahr 2027 einfließen. Die positive Resonanz zeigt, wie wichtig praxisnahe Fortbildungsangebote für eine qualifizierte Ausbildung im Jagdgebrauchshundewesen sind.
JGHV Landesverband NRW und Landesjagdverband NRW
Text:
Jörg Wöhrmann
Fotos:
Valerie Bauer
Ulrike Krüger Mertens
Armin Amiol
Ralf Gilles










