Erste Hilfe für Jagdhunde
Jedermann sollte wissen, wie Hilfe für Mensch und Hund zu leisten ist.
Der JGHV Landesverband NRW mit dem LJV NRW und der Kreis- Jägerschaft Rhein Erft ist einen neuen Weg beschritten und haben mit einem kommerziellen Anbieter für einen Kurs „Erste Hilfe für Jagdhunde" am 21.08.2026 kooperiert. Im Résumé zeigten sich alle Teilnehmer von den vermittelten Inhalten begeistert und überzeugt. Ausgehend von den militärischen Erfahrungen des Anbieters wurden verschiedene Methoden besprochen und von den Teilnehmern händisch vollzogen, wie man auch größere arterielle Blutungen stoppen kann. Es wurden wichtige Tipps für den Transport von Hunden im Auto, verletzten Hunden im Gelände und die Vorbereitung des Einsatzes gegeben. Die BTAPS-Methode für die erste Hilfe bei Jagdhunden und die Sicherung des verletzten Hundes sind erläutert worden. Eine wichtige Erkenntnis war die Tatsache, dass der Ersthelfer für einen verletzten Menschen nur die Zeit überbrücken muss, bis die Rettungssanitäter und Notarzt übernehmen. Für unsere Hunde hingegen bleiben die Ersthelfer auch für den Transport in der Verantwortung bis der Hund von einem behandlungsbereiten Tierarzt übernommen wird. Für einen Jagdhund kommt kein RTW oder Hubschrauber um sich seiner anzunehmen. Deswegen ist es wichtig, dass auch die Hundeführer breiter und besser als Ersthelfer ausgebildet werden müssen.
Wir möchten das als Verband thematisieren und Lösungen entwickeln.
Teilt uns Eure Erwartungen an solche Veranstaltungen gerne mit an:
info@ikv-nrw.de.



